Jung, sterbend,
trauernd sucht...

„Hallo liebes da-sein.de Team, mein Name ist Marie und ich bin 17 Jahre alt. Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Kummer bei Euch richtig bin. Vor etwa zwei Jahren haben die Ärzte Knochenkrebs bei mir diagnostiziert, seither lebe ich nun mit dieser Diagnose. Ich habe Angst. Große Angst. Ich traue mich nicht mit jemandem über diese Angst zu sprechen. Nach außen bin ich stark für meine Familie und meine Freunde. Aber in meinem Inneren ist alles voller Angst und Ungewissheit. Ich möchte nicht, dass jemand aus meinem Umfeld von meinen Sorgen erfährt. (…) Vielleicht kann ich bei euch ein wenig Platz finden, um über meine Sorgen und Ängste zu schreiben? Liebste Grüße!“

„Hey! Ich möchte erst einmal danke sagen, dass Du mir zuhören willst, auch wenn ich es nicht verstehe. Ich war niemanden bisher wichtig (…). Ich frage mich ständig, warum. Warum sie und nicht ich? Wenn ich es könnte, würde ich mein Leben für ihres eintauschen, ohne zu zögern. Doch jetzt habe ich Angst. Angst vor dem Leben. Angst davor, dass ich sie vergessen könnte, dass meine Erinnerungen verschwinden. Ich glaube es hilft mir, dass ich hier anonym bin und ich nur das preisgeben brauche, wozu ich bereit bin.“

„Sie fehlt mir so sehr und ich komme kein bisschen klar damit, dass sie nicht mehr bei uns sein kann. Alle sagen zu mir, sie hätte nicht gewollt, dass du dich so hängen lässt usw.  Klar hätte sie das nicht gewollt, wenn es nach ihr gehen würde, müsste ich freudestrahlend durch die Gegend laufen, weil sie es nicht ertragen kann, andere Menschen traurig zu sehen. Es ist ja toll, dass ihre Freunde das können. Ich kann es nicht. (…) Ich weiß nicht, wie es ohne sie weiter gehen soll.“

Jung, sterbend, trauernd sucht ...
75 Patenschaften

Es gibt Situationen im Leben, die so belastend sind, dass es schwer fällt, mit der Familie oder Freunden darüber zu sprechen. Gerade dann kann es heilsam sein, sich die Sorgen von der Seele zu schreiben. Das junge Team von da-sein.de unterstützt trauernde und sterbenskranke Jugendliche in existenziellen Phasen ihres Lebens. Via E-Mail oder Chat erhalten die Betroffenen eine empathische Begleitung auf Augenhöhe. Um dieses ambitionierte Engagement von 20 jungen Ehrenamtlichen und zwei pädagogischtherapeutischen Fachkräften weiterhin sicher zu stellen, benötigen wir pro Jahr 75 Patenschaften (Firmen, Einzelpersonen oder Gruppen), die ein Jahr lang monatlich 75 Euro spenden.

Wir machen Tod und Trauer greifbar und lassen niemanden damit allein. Wir sind da und spenden Trost, denn wir wissen: Kein Mitgefühl kann tödlich sein. Bitte richten Sie einen monatlichen Dauerauftrag ein und helfen Sie uns, diese seit 2013 existierende Onlineberatungsstelle weiter zu führen.

Dafür brauchen wir Ihre Spende

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Aktueller Stand der Patenschaften

Ein großes Dankeschön an alle bisherigen Spender*innen

  1. Hankens Apotheken - Carmen Hanken
  2. Hankens Apotheken - Irmela Hanken
  3. Hankens Apotheken - Thilo Hanken
  4. ungenannter Spender
  5. Kurt Müller-Meinhard
  6. ungenannte Spenderin
  7. ungenannte Spenderin
  8. Agnes und Peter Steuernagel
  9. Gudrun und Günther Steinmeyer
  10. Gundula Neumann (4 Patenschaften)
  11. Manfred Szuszies
  12. ungenannte Spenderin
  13. Karin und Klaus Backhaus